Wie sich große Mobilfunkhersteller für die Zukunft rüsten

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Mobilfunkhersteller stehen angesichts der aktuellen Entwicklungen vor großen Herausforderungen: Die minimale Größe eines vollwertigen Smartphones ist mittlerweile erreicht, die gängigen Betriebssysteme haben sich bei den jeweiligen Zielgruppen etabliert. Da bleibt wenig Spielraum für neue, vielleicht marktrevolutionierende Innovationen. Lediglich bessere Kameras oder Verbesserungen im Bereich der Übertragungsgeschwindigkeiten sowie die Steigerung des Anwenderkomforts durch Apps bleiben unter anderem hochinteressant und zugleich rentabel. Die Zukunft der Mobilfunktechnik verspricht den Ausbau zahlreicher nützlicher Features, um dem Anwender noch mehr Komfort zu geben.

 

 

Ausbaupotential auf Detailebene

Konzerne wie z. B. der Hersteller Nokia müssen vor dem Hintergrund aktueller Trends auf dem Telekommunikationsmarkt umdenken. Große Displays mit Touchscreen-Funktion, Sprachsteuerung und leistungsfähige Akkus gehören seit geraumer Zeit zum serienmäßigen Leistungsumfang eines modernen Smartphones. In Zukunft dürfte im Detail der kleine, aber feine Unterschied eine wichtige Rolle spielen. Anwender wollen ein Allzweckgerät, das sowohl den Bedarf nach multimedialem Entertainment als auch das Bedürfnis nach einer zentralen Anlaufstelle in vollem Umfang befriedigt. Hierbei ist insbesondere die Erhöhung der Speicherkapazität unter Beibehaltung der Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel die Größe des Geräts, ein entscheidender Erfolgsfaktor. Durch die Maximierung des Speicherplatzes versprechen sich nahezu 90 Prozent aller Hersteller eine Steigerung ihres Umsatzerfolges.

Innovationen außerhalb des eigentlichen Produkts

Um das entsprechende Smartphone oder ein Tablet attraktiver für den Endverbraucher zu gestalten, bewerben die herstellenden Unternehmen mit zusätzlichen Erweiterungen oder neuen Technologien wie LTE. Das verfügbare Zubehör soll den Komfort steigern oder das jeweilige Gerät zusätzlich verbessern. Hier wird auf einen möglichst großen Leistungsumfang Wert gelegt. Die Beliebtheit des mobilen Surfens erfordert neue Übertragungsstandards, die es ermöglichen, große Datenmengen herunter- bzw. hochzuladen. Diese Weiterentwicklung kommt wiederum den Apps sowie der Erhöhung der Speicherkapazität zugute.

Die Ablösung mobiler Endgeräte als mögliche Alternative

Längst beschäftigen sich alle Hersteller mit möglichen Alternativen zum Smartphone - allerdings hinter den verschlossenen Türen ihrer Forschungseinrichtungen. Google präsentierte jüngst eine Brille mit Eigenschaften der Multimedia-Welt. Apple und andere Hersteller haben Konzepte für Armbanduhren vorgestellt, die beispielsweise schon bald das Smartphone in der Hand- oder Hosentasche vollständig ablösen könnten. Erfahrungsgemäß dauert es einige Zeit, bis sich neue Erfindungen etablieren. Sicher ist jedoch, dass Smartphones und Tablets erst den Anfang einer sich veränderten Informationsgesellschaft darstellen.